Aachen Steelers gewinnen den 29. Eishockey Uni-Cup um die ThyssenKrupp-Trophy 2016.

16.12.2016
Cheerleader der ET-Lions Urheberrecht: HSZ

Das Kultevent des Hochschulsportzentrums (HSZ) der RWTH Aachen ist und bleibt das sportliche Highlight des Jahres mit der besten Stimmung. Wenn rund 3.000 Eishockey-Begeisterte mit Schals, Fahnen, Trommeln und ausgefallenen Kostümen in die 100,5 Arena strömen, dann ist jedem klar: Dieser Abend wird ausgelassen!

 

Denn der Spaß an dieser Veranstaltung steht im Vordergrund und „ist als Ausgleich zum hohen Lernpensum sehr wichtig“, macht Professor Dr. Ernst Schmachtenberg, Rektor der RWTH Aachen, deutlich. Die Veranstaltung ist seiner Meinung nach „das Sportereignis und ein einzigartiges Event im Semester“. Denn eine so „nahe Hochschule“, wie es Peter Lynen, Leiter des HSZ, formuliert, erleben die Studierenden sonst nicht – die Möglichkeit, die RWTH so emotional zu erleben, bietet nur der Eishockey Uni-Cup (EUC).

Wie es die Tradition vorgibt, wurde der Cup in diesem Jahr von der Eishockey-Mannschaft der RWTH eröffnet, die den starken Gegnern der Universität Wien knapp unterlag. „Wir haben uns am Anfang überraschen lassen“, erklärt Thorsten Tillmann von den „Aachen Ice-Emperors“, doch ist er mit der Leistung der Mannschaft dennoch zufrieden. Sein Team gab den Eishockey-Mannschaften der Fachschaften im Voraus einige Male Trainingshilfe, sodass eine gute Vorbereitung auf die Begegnungen garantiert war. „Wir haben ein super Team, das echt gut zusammenspielt“, freut sich Samuel Stux von der Fachschaft Maschinenbau über seine Mannschaft und deren hohe Motivation. Die wurde belohnt, nach einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen gewannen die Aachen Steelers mit zwei Punkten Vorsprung und konnten die heiß begehrte ThyssenKrupp-Trophy mit nach Hause nehmen.

Bereitgestellt wurde diese von der ThyssenKrupp Steel Europe AG, dem Titelsponsor des EUC. Für Andreas Reitz war es auch in diesem Jahr selbstverständlich, „die Qualität der Lehre an der RWTH, die wir möglicherweise für den Konzern gewinnen können, zu unterstützen.“ Darüber ist der Leiter des HSZ sehr glücklich, da ohne dieses Sponsoring ein solches Event in dieser Qualität nicht möglich sei. Ebenso wichtig ist die ehrenamtliche Unterstützung des Organisationsteams – „Die Welt wäre nichts ohne das Ehrenamt“, bringt es Prof. Dr. Schmachtenberg auf den Punkt.

Wie in jedem Jahr gehörten auch die kreativen Kostüme der einzelnen Teams zur besonderen Atmosphäre der Veranstaltung. „Wir haben im Sommer begonnen, die Kostüme zu entwickeln“, sagt Laura Witzenhausen von der Fachschaft Elektrotechnik. „Wir wollen unsere Fans stolz machen“, fügt sie hinzu und das gelingt: Ihre Cheerleading-Gruppe konnte die Jury mit Cowboy-Outfits und einer akrobatischen Choreografie überzeugen, was im Anschluss an den EUC noch gebührend im Starfish Aachen gefeiert wurde.

Doch neben Spaß und Spannung geht es beim EUC auch darum, Gutes zu tun. Zum 10. Mal in Folge geht ein Teil des Erlöses an die Organisation Right to Play, die mit dem Geld Kindern eine Möglichkeit zum Spielen gibt. „Das ist so wichtig“, betont Chantal Breen von der Organisation. Zudem wurde in diesem Jahr der Wabe e.V. unterstützt, der sich unter anderem für wohnungslose Frauen einsetzt. Mit dem Geld sollen den Betroffenen „kleine persönliche Wünsche“ erfüllt werden, wie Alois Poquett von der Wabe angibt.

Weitere Informationen gibt es unter: unicup.de.

Quelle: Aachener Hochschulsport